Mehreren Medienberichten zufolge fiel am vergangenen Wochenende die malaysische Webseite von Kaspersky Lab sowie deren Online-Shop einem türkischen Hacker namens „m0sted“ zum Opfer. Gemäß den eigenen Angaben des Hackers wurde dieser Angriff mit einer SQL-Injektion durchgeführt.
Dazu äußert sich Kaspersky Lab folgendermaßen: Die betroffenen Webseiten werden von einem externen Host verwaltet und befinden sich gerade im Aufbau. So war statt der eigentlichen Website nur eine Teaserseite der Öffentlichkeit zugänglich, was durch die Beschriftung „this website is still under development” jederzeit ersichtlich war. Bevor die malaysische Website endgültig „live“ geschaltet wird, werden selbstverständlich wie üblich umfangreiche Penetration-Tests durchgeführt, um vor der offiziellen Inbetriebnahme potentielle Schwachstellen aufzuspüren.
Diese Seiten standen zudem zu keinem Zeitpunkt in direkter Verbindung zu dem offiziellen Webangebot www.kaspersky.com. Entsprechend bestand zu keiner Zeit Gefahr für die Kunden von Kaspersky Lab. „Wir sind überzeugt, dass dieser Vorfall ohne Folgen für unsere Kunden bleibt“, äußert sich Andreas Lamm, Managing Director Kaspersky Lab Europe. „Es ist klar, dass der Hacker mit dieser Aktion lediglich Aufmerksamkeit auf sich ziehen wollte.“