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Bedrohungen für mobile Geräte

Android Malware Threats 2012 Infographic

Android Malware Threats 2012 Infographic

Da immer mehr Menschen ihre Smartphones und Tablets nutzen, um im Internet zu surfen, in Sozialen Netzwerken zu kommunizieren und online einzukaufen und Bankgeschäfte abzuwickeln, haben es Cyberkriminelle mit ihrer Malware zunehmend auch auf mobile Geräte abgesehen, sodass neuartige Bedrohungen für Smartphones und andere mobile Geräte entstanden sind.

Android-Geräte stehen „unter Beschuss“

2012 waren 99 % aller von Kaspersky Lab entdeckten Angriffe durch mobile Malware gegen die Android-Platform gerichtet. Im Verlauf des Jahres identifizierten unsere Internet-Sicherheitsexperten mehr als 35.000 schädliche Android-Programme.

Die Gründe für das starke Wachstum von Android-Malware sind:

  • Mit einem Marktanteil von über 70 % hat sich die Android-Plattform zum weit verbreitetsten Betriebssystem für neue Smartphones entwickelt.
  • Die offene Architektur des Android-Betriebssystems, die Leichtigkeit, mit der sich neue Programme erstellen lassen, und die große Vielzahl unterschiedlicher (inoffizieller) Bezugsquellen für Programme haben alle ihren Einfluss auf die Sicherheit.

Welchen Bedrohungen sind Android-Geräte ausgesetzt?

Die am häufigsten auf Android-Smartphones entdeckten schädlichen Objekte lassen sich in drei Hauptkategorien unterteilen:

Malware wurde auch in App-Stores gefunden. 2012 fand Kaspersky Lab schädliche Programme in Google Play, dem App-Store von Amazon und anderen App-Stores von Drittanbietern.

Online-Banking-Risiken für Android-Benutzer

Europäische und US-amerikanische Banken, aber auch elektronische Bezahlungssysteme bieten eine Vielzahl von Methoden zum Schutz von Benutzertransaktionen an, einschließlich der Authentifizierung mithilfe von e-tokens, einmaligen Kennwörtern, Transaktionsbestätigungen durch telefonisch übermittelte Codes etc.

Cyberkriminelle entwickeln jedoch Programme, mit denen diese Maßnahmen umgangen werden können. Die Zitmo-Programmfamilie wurde beispielsweise speziell für Angriffe auf Smartphones entwickelt und ist in der Lage, das von europäischen Banken eingesetzte zweifache Authentifizierungssystem zu überwinden. Diese mobile Malware arbeitet in Kombination mit Zbot (ZeuS):

  • Zbot stiehlt zunächst Benutzername und Kennwort, um sich von dem infizierten Computer aus beim Online-Banking-System anzumelden.
  • Während einer Überweisung übernimmt dann Zitmo – das mobile Gegenstück zu Zbot – das Kommando und übermittelt die TAN-Nummer an die Cyberkriminellen.

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