Kaspersky Lab veröffentlicht den Artikel „Sommerzeit ist Wireless-Zeit“ des Viren-Analysten Christian Funk. Die Analyse beschäftigt sich mit der Sicherheit beim drahtlosen Internetzugang – ein Thema, das gerade jetzt in der Urlaubszeit besonders aktuell ist. Christian Funk erläutert die Gefahren, die mit der Nutzung von WiFi- beziehungsweise WLAN-Netzwerken verbunden sind und stellt abschließend Alternativen beim drahtlosen Internetzugang vor.
Der drahtlose Internetzugang wird aufgrund der zunehmenden Mobilität moderner Internetanwender immer populärer. Vor allem im Urlaub erfreuen sich WLAN-Technologien zunehmender Beliebtheit, um Zugriff auf das private oder geschäftliche Netzwerk zu haben. Die Gefahren lauern innerhalb und außerhalb des genutzten Netzwerkes, extern beispielsweise durch Angriffe von Cyberkriminellen, die sich illegal in das Netz einloggen. WiFi-Netze sind im Vergleich zu Kabelnetzwerken wesentlich verwundbarer, weil die dort verwendeten Funksignale raumunabhängig abgefangen werden können. Diese Anfälligkeit machen sich Cyberkriminelle zu Nutze, indem sie beispielsweise mittels „Man-in-the-Middle“-Angriffen den Verbindungskanal hacken und so unbemerkt Zugriff auf die übertragenen Daten erhalten. Die Folge ist der Diebstahl wertvoller und vertraulicher Informationen. Besonders gefährdet sind Anwender, die sich in Firmennetzwerke einloggen, etwa um sich Zugang zum geschäftlichen E-Mail-Konto zu verschaffen.
In seiner Analyse stellt Christian Funk aber auch verschiedene Möglichkeiten zum Schutz von WiFi-Netzen vor, unter anderem Verschlüsselung, Traffic-Tunneling sowie spezielle Einstellungen im Betriebssystem, die den Zugriff auf vertrauliche Dateien beschränken. Nach Meinung des Virenanalysten wird ein WiFi-Netz am effektivsten durch die Verwendung von Virtual Private Networks (VPN) geschützt. Als VPN-Server eignen sich Heim-PCs, angemietete Computer oder ein Unternehmensrechner. Für Urlauber ist ein VPN-Server ideal, der nach Nutzungsdauer bezahlt wird.
Auch die Verwendung des UMTS-Standards ist eine weitere Option für sicheres drahtloses Surfen. Die UMTS-Abdeckung in Europa beträgt derzeit 60 bis 90 Prozent. Auch die Preise sind mittlerweile durchaus wettbewerbsfähig. Außerdem gewährleistet UMTS zusätzliche Sicherheit, indem es optimierte Authentifizierungs-Algorithmen unterstützt.
Christian Funk weist abschießend auf die Wichtigkeit eines effektiven und komplexen Schutzsystems auf dem Computer hin. Hierbei sind neben einem Antiviren-Scanner auch eine Firewall und ein Modul zur Filterung der Anwendungsaktivität wichtig.
Die vollständige Version der Analyse ist unter Viruslist.com/de verfügbar.
Kaspersky Lab stimmt der Vervielfältigung der Materialien unter vollständiger Angabe der Autorenschaft zu (Autor, Firma, Erstquelle). Die Veröffentlichung bearbeiteter Texte macht zusätzliche Absprachen mit der PR-Abteilung von Kaspersky Lab erforderlich.