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Was sind Makroviren?
Makroviren sind eine besondere Virenvariante, die leicht zu programmieren sind. Wie findet ein Makrovirus Zugang zum eigenen System? Meistens finden die sogenannten Makroviren den Eingang zum Rechner im Zusammenhang mit Office Software. Text-, Tabellenkalkulations- und Präsentationsprogramme nutzen Makros für wiederkehrende Einstellungen - dies erleichtert dem Anwender die häufige Justierung von speziellen Einstellungen, wie beispielsweise die Seitenansicht oder ähnliches. Dafür hat es ein Makrovirus jedoch besonders einfach, sich schnell und unkompliziert über viele Dokumente zu verbreiten.
Wo liegt die Gefahr bei Makroviren?
Wird ein durch einen Makrovirus infiziertes Dokument geöffnet, sind in Windeseile weitere, eigene Dokumente betroffen. Durch den häufigen Austausch von Dokumenten per E-Mail oder Firmennetzwerke erreicht ein Makrovirus auf diese Weise schnell eine hohe Zahl von Anwendern. Die Schadensfunktionen der Makroviren sind nicht zwingend existenzbedrohend für den Rechner, jedoch werden oft problematische Veränderungen in den Office-Programmen bewirkt. So sind nach der Infizierung mit einem Makrovirus möglicherweise bestimmte Wörter verschwunden, oder es werden Zahlen nach dem Zufallsprinzip eingefügt. Bei komplexen Dateien, wie zum Beispiel einer großen Tabellenkalkulation, ist diese Art der Schädigung und die notwendige Wiederherstellungsprozedur sehr zeit- und nervenraubend.
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