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Welche Risiken bestehen ohne Firewall?
Gefährdungen für die Datensicherheit von Computern entstehen meist durch ungewollt geladene Software (Malware) aus dem Internet. Malware gelangt durch E-Mail-Anhänge oder beim Ausführen bestimmter Internetinhalte (etwa bei der Nutzung von Tauschbörsen) auf den Rechner des Nutzers.
Besonders häufig werden Computer von sogenannten Trojanern angegriffen. Die Verbreitung dieser Malware liegt mittlerweile deutlich über der von herkömmlichen Computerviren. Trojaner haben die Funktion, die eigentlich schädliche Software in das System einzuschleusen.
In Systemen, die durch keine Firewall geschützt sind, kann sich schädliche Software unbemerkt installieren. Die Konsequenzen für die Datensicherheit können je nach Typ der Malware unterschiedlicher Natur sein. Symptomatisch ist die herabgesetzte Arbeitsleistung des Rechners und damit eine ungewohnte Verzögerung bei der Nutzung des Computers. Es kann auch zu Veränderungen in der Favoritenliste des Browsers oder der Startseiteneinstellung kommen.
Das Ziel vieler Malwareprogramme ist auch das Ausspionieren von Inhalten oder Nutzerverhalten im Internet. Man spricht in diesen Fällen von Spyware. Im schlimmsten Fall werden über diese Software Kreditkartennummern oder Passwörter 'gefischt'. Aber auch der Diebstahl von E-Mail-Adressen aus Outlook-Ordnern kann zu unangenehmen Folgen führen.
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