Ratgeber
lab.news VI/2010
 
 

NEWSLETTER VI/2010


Liebe Kaspersky-Kunden,

Apple-Produkte sind beliebt. Jedoch nicht nur bei den treuen Kunden, sondern auch bei Virenschreibern. Die Zahl der Schadsoftware für den Mac steigt stetig an: Kein Wunder, denn bei den Apple-Usern ist viel Geld zu holen. Es wäre daher ein Fehler zu glauben, ein Mac wäre per se sicher. Solch ein Irrglaube in Sachen Sicherheit ist bereits vor knapp 100 Jahren der Titanic zum Verhängnis geworden...

Ihr Team von Kaspersky Lab

   
         
   
 
  Schnellzugriff auf wichtige Funktionen
 
  Mac-Virenschutz in einer vernetzten Welt
 
 
  Vorsicht bei ebay-Schnäppchen
 
  Das kleine Kaspersky-Virenlexikon (Folge 2)  
 
 

Schnellzugriff auf wichtige Funktionen

Das neue Kaspersky Gadget in Kaspersky Internet Security 2011 ist ein Tool, welches in der Windows Sidebar der Betriebssysteme Windows Vista / 7 integriert ist. Es bietet einen schnellen Zugriff auf die Hauptfunktionen der Anwendung: Anzeige des Schutzstatus, Virenscan von Objekten, Berichte und andere konfigurierbare Aufgaben.

Weitere spannende Details finden Sie unter http://support.kaspersky.com/de/kav2011/start?qid=207621538.

Über welche Funktionen in Kaspersky-Produkten würden Sie gerne mehr erfahren? Teilen Sie uns Ihre Wünsche in unserer Newsletter-Umfrage mit!

     
   

Mac-Virenschutz in einer vernetzten Welt

Kaspersky Anti-Virus for Mac schützt Ihren Mac zuverlässig vor allen Arten von Schadsoftware wie Viren, Würmern, Trojanern und Spyware. So sind Sie beim Arbeiten, Surfen oder Online-Banking sicher vor Cyberkriminellen - und das bei minimalem Ressourcenverbrauch.

Kaspersky Anti-Virus for Mac bietet zuverlässigen Virenschutz für Ihren Mac, sowohl in Echtzeit (On Access) als auch auf Anforderung (On Demand). Neben Malware für Mac OS erkennt das Programm auch Windows- und Linux-Schädlinge und verhindert deren Weiterverbreitung.

Proaktive Technologien wehren neue Schadprogramme ab, automatische, regelmäßige Updates halten den Schutz ständig auf dem neuesten Stand. Die Benutzeroberfläche im gewohntes Mac-Style erleichtert auch Laien die Bedienung. Nähere Informationen zu diesem Produkt finden Sie unter www.kaspersky.de/anti-virus_for_mac.

   
 

Vorsicht bei eBay-Schnäppchen

Schnäppchenjäger haben ebay seit Jahren auf der Liste. Kaspersky Lab rät Internetanwendern während der Fußballweltmeisterschaft zu erhöhter Vorsicht. Denn: Unseriöse Anbieter können WM-Begeisterte mit günstigen Tickets und Technikausstattung ködern.

Der simple Trick funktioniert immer wieder. Egal, ob es sich um WM-Tickets oder den besten HD-Receiver handelt, ein Anbieter auf ebay hat plötzlich noch eine große Lieferung erhalten und verkauft die begehrten Artikel. Trotz zunächst sehr günstigen Angeboten steigern die ebay-Nutzer Tickets und Technik-Ausstattung zu einem hohen Preis. Vorkasse ist Pflicht - die Ware wird dann natürlich nicht geliefert. Statt WM-Lust herrscht dann nur noch WM-Frust.

Den gesamten Artikel finden Sie unter www.kaspersky.de/news?id=207566350.

     
 

100.000 Daten gestohlen

Einer Hacker-Gruppe ist es gelungen, die Daten von über 100.000 iPad-Besitzern in den USA zu klauen und zu veröffentlichen. Dabei wurde eine Sicherheitslücke ausgenutzt. Die Hackergruppe "Goatsee Security" gelangte über eine Sicherheitslücke im AT&T-Netzwerk an die Daten der iPad-Besitzer, sorgte zunächst für die Veröffentlichung der insgesamt 114.067 Mail-Adressen mit dazugehöriger ICC-ID der iPad-Besitzer auf Gawker.com und meldete anschließend die Sicherheitslücke bei AT&T einem amerikanischen Mobilfunkanbieter.

Den gesamten Artikel finden Sie unter http://www.viruslist.com/de/news?id=201612876.

 

Das kleine Kaspersky-Virenlexikon (Folge 2): Anfänge und frühe Konzepte

In der Kreidezeit der Computertechnik waren Computer mächtige Ungetüme, die nur Wissenschaftlern und sehr großen Firmen zur Verfügung standen. Die Rechenleistung konnte zwar nicht mit der eines aktuellen Videorekorders mithalten, dennoch wurden hier die Grundsteine für die Computertechnik gelegt, wie wir sie heute kennen. Viele Ideen kamen über das Papierstadium nicht hinaus. So hatte John von Neumann schon Mitte der vierziger Jahre theoretische Vorarbeiten zu sich selbst reproduzierenden Programmen geleistet, auch wenn an die Umsetzung zu der Zeit noch nicht zu denken war. 1959 veröffentlichte der britische Mathematiker Lionel Penrose einen Artikel über automatische Selbst-Replizierung in der Zeitschrift "Scientific American". Seine "virtuellen" Geschöpfe konnten sich vervielfältigen, verändern und andere Programme angreifen. Kurz danach verwirklichte Frederick G. Stahl das Modell von Penrose auf einem IBM-650-Computer.

Von Viren und Würmern konnte man damals noch nicht sprechen, der Begriff selbst tauchte erst viel später auf. Den Entwicklern ging es um Konzepte, sie versuchten schon damals, der Maschine so etwas wie Intelligenz einzuhauchen. Dazu gehörte 1962 auch "Darwin", der Vorläufer des Spiels "Core Wars". Darwin wurde von drei Ingenieuren der Bell Telephone Laboraties entwickelt, Victor Vyssotsky, Doug McIlroy und Robert Morris Senior. Darwin fand - ebenso wie sein Nachfolger Core Wares - auf einem virtuellen Schlachtfeld im Speicher des Computers statt. Die Mitspieler entwarfen simple Programme mit einer vereinfachten Programmiersprache. Die Programme konnten sich vervielfältigen, andere Programme aufspüren und vernichten. Ziel war es, das Schlachtfeld unter Kontrolle zu bringen.

Langsam näherten sich die Ideen und Konzepte dem an, was heute als Virus bekannt ist. Veith Risak veröffentlichte 1972 einen Artikel über selbstreproduzierende Automaten. Das darin beschriebene Programm hatte bereits sehr deutliche Anklänge an moderne Viren. Es wurde kurz danach auf einem Großrechner von Siemens programmiert und funktionierte problemlos.

In der nächsten Folge erfahren Sie alles über die unterschiedlichen Begriffe "Viren", "Trojaner" und "Würmer" und deren Entstehung.

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