Kaspersky Labs eröffnet Niederlassung in Japan


Kaspersky Labs eröffnet Niederlassung in Japan

Kaspersky Labs, eine international anerkannte Software-Schmiede im Bereich Datensicherheit, eröffnet eine weitere Niederlassung, dieses Mal in der japanischen Hauptstadt Tokio.

Gegenwärtig steht der japanische Markt für Informationssicherheitssysteme mit 500'000 US Dollar an zweiter Stelle. Dabei besteht in Japan weiterhin eine Nische für High-Tech-Produkte im Bereich Anti-Viren-Schutz. Auf dem japanischen Markt dominieren amerikanische und taiwanesische Hersteller, deren Produkte den Produkten von Kaspersky Labs qualitätsmäßig nicht das Wasser reichen können. "Wir verfügen über eine reiche Erfahrung im Konkurrenzkampf mit diesen Anbietern auf dem europäischen Markt, und wir sind sicher, dass wir auch in Japan Erfolg haben werden. Wir verfügen über das notwenige Fachwissen, die Technologie, die Erfahrungen, ein professionelles Team und den Willen," meint Natalja Kaspersky, CEO von Kaspersky Labs. "Wir möchten den japanischen Unternehmen den besten Schutz vor Bedrohungen für die Informationssicherheit bieten. Eine Analyse des Markts hat gezeigt, dass ein Mangel an Information über die Bekämpfung der einzelnen Bedrohungen aus dem Internet herrscht. Wir sind bestrebt dieser Lücke Abhilfe zu schaffen."

Die neue Tochter von Kaspersky Labs ist zusammen mit dem japanischen Unternehmen iMEX Co., Ltd. gegründet worden, einem Anbieter komplexer Informationssicherheitslösungen. Die beiden Unternehmen verbindet bereits eine mehrjährige Zusammenarbeit.

Das Unternehmen wird sich auf Lösungen für mittlere und große Unternehmen konzentrieren und neue Verträge mit anderen Unternehmen abschließen, um die Produkte von Kaspersky Labs flächendeckender und integriert in die Angebote dieser Unternehmen anzubieten. Zudem soll ein technisches Support-System aufgebaut werden. Das Angebot von Kaspersky Labs Japan umfasst sämtliche Produkte von Kaspersky Labs, die sich in Europa und den USA bewährt haben.

Das Joint-Venture-Unternehmen verfügt bereits über eine vollwertige Unternehmensstruktur mit einer Verkaufs- und einer Marketingabteilung, einem Verteilernetzwerk, technologischen Partnerschaften und einem technischen Support. Die zehn Mitarbeiter haben bereits ihre Professionalität unter Beweis gestellt: Es ist ein Vertrag mit Oracle's Miracle Linux, dem größten japanischen Vertreiber von Linux-Lösungen, zur Integration der Technologien von Kaspersky Labs abgeschlossen worden. Und Kaspersky Labs Japan hat Vereinbarungen mit Promark Inc getroffen (dem lokalen Distributor der Anti-Viren-Software RAV von GeCad, einem rumänischen Unternehmen, welches von Microsoft aufgekauft worden ist). Eine Reihe japanischer Unternehmen sind mit Lösungen von Kaspersky Labs ausgerüstet worden: ViVa Lourdes (Pharmazeutik), Bonheur (Kosmetik) u.a. Demnächst erscheint auch eine Web-Site auf Japanisch (www.kaspersky.co.jp) und alle Produkte werden in japanischen Versionen erhältlich sein.

"Wir sind überzeugt, dass modernste Technologien, eine 14-jährige Erfahrung der Anti-Viren-Experten von Kaspersky Labs und ein hervorragende Fachwissen, uns in den nächsten drei Jahren zu einem der Marktführer in Informationssicherheit in Japan werden lässt," so Daizo Yamaoka, Direktor von Kaspersky Labs Japan. "Wir werden alles tun, damit unsere Kunden und Partner nur das Beste vom Besten erhalten."

16.09.2003