Lassen Sie sich von Sobig.f nicht in die Irre führen


Lassen Sie sich von Sobig.f nicht in die Irre führen

Der Internet-Wurm versucht die User irrezuleiten und kompromitiert "unschuldige" Anwender

Die globale Epidemie durch Wurm Sobig.f hat bei den Anwendern viele Fragen aufgeworfen und zu Verwirrung geführt.

Seit dem Auftauchen von Sobig.f haben viele Anwender Meldungen von den automatischen Kontrollsystemen erhalten, die auf der Ebene der Internet-Provider installiert sind. Danach seien angeblich Wurm-Kopien entdeckt worden, die von ihren Computern aus abgeschicht worden sind. Doch die Antiviren-Programme dieser User haben keinen Hinweis auf eine Infizierung durch Sobig.f finden können.

Laut Angaben von Kaspersky Labs verfügt Sobig.f über eine Funtion für gefälschte Absenderadressen. Den eMails mit den Wurmkopien werden nach dem Zufallsprinzip Absenderadressen verpasst, die in den infizierten Systemen gefunden worden sind. Dadurch gelingt es dem Wurm auch, seine Spuren zu verwischen, und es wird schwierig, seine 'Quelle' ausfindig zu machen. Zugleich führt dies auch zu Verwirrungen unter den Anwendern. Kaspersky Labs kann Sie jedoch beruhigen: Wenn Kaspersky® Anti-Virus auch nach den neusten Updates keine Spuren von Sobig.f auf Ihrem Computer entdecken kann, dann hat der Wurm Ihre Adresse einem anderen, infizierten Computer entnommen und Kopien von sich mit Ihrer (gefälschten) eMail-Adresse verschickt. Ihr Computer ist jedoch in Wirklichkeit sauber.

Eine detaillierte Beschreibung von Sobig.f finden Sie in der Virus Encyclopedia

22.08.2003