Die Top-Drei-Gefahren für Unternehmen: Spam, Malware und Phishing

11. November 2013
Business-News, Viren-News

Kaspersky-Umfrage zeigt insgesamt steigende Bedrohungslage

Moskau/lngolstadt, 11. November 2013 - Analysiert man das Gros an Cyberattacken auf Unternehmen, bleiben Spam-Attacken, Schadprogramme und Phishing-Angriffe für Unternehmen in Deutschland weiter die Top-Drei der Cybergefahren - mit insgesamt steigender Tendenz. Das ist das Ergebnis einer weltweiten Umfrage unter IT-Entscheidern aus Unternehmen verschiedener Größenordnungen, die Kaspersky Lab zusammen mit B2B International durchgeführt hat [1].

Spam-Mails als Türöffner ins Unternehmen

Laut der Kaspersky-Umfrage gehören Spam-Attacken hierzulande weiter zu den häufigsten Gefahrenquellen. Fast die Hälfte der deutschen Befragten (48 Prozent) war davon im Befragungszeitraum betroffen. Das entspricht einem Plus von einem Prozent gegenüber der entsprechenden Vorjahresumfrage.

Mit jetzt 44 Prozent ist eine andere Gefahrenquelle den Spam-Mails allerdings dicht auf den Fersen: Um ganze 6 Prozent stieg die Zahl der IT-Entscheider, die im Befragungszeitraum mit Malware, also Viren, Würmern, Spyware und anderen Schadprogrammen zu kämpfen hatten.

Leicht zurückgegangen sind dagegen Phishing-Angriffe. 33 Prozent der deutschen Unternehmen waren damit im Befragungszeitraum konfrontiert, 2 Prozent weniger als in der Vorjahresbefragung. Phishing bildet in Deutschland aber weiter die drittgrößte Gefahrenquelle für Unternehmen.

Ein Viertel (25 Prozent) machten Hacking-Attacken zu schaffen. Hacking-Angriffe nahmen bei den befragten Firmen im Vergleich zur Vorjahresumfrage um 6 Prozent zu.

Mittelgroße Unternehmen häufiger von Malware geschädigt

Weltweit gesehen zeigt die Kaspersky-Umfrage zudem, dass Angriffe durch Malware bei den betroffenen Unternehmen am häufigsten zum Verlust kritischer Daten führen. Weltweit beklagten 22 Prozent aller befragten IT-Entscheider einen entsprechenden Datenverlust in Folge eines Angriffs von Viren, Würmern und Co.

Interessant dabei ist, dass kleine und mittlere Unternehmen (bis zu 1.500 Mitarbeiter) der Umfrage zufolge mit 23 Prozent deutlich häufiger Schaden erleiden als Großunternehmen (17 Prozent). Offensichtlich sind letztere bereits besser gegen Malware gewappnet [2].

Weniger gefährlich für Unternehmen sind laut der Kaspersky-Umfrage Phishing-Angriffe. Sie führten nur bei 5 Prozent zu gravierenden Datenverlusten. Hier waren Großunternehmen mit 6 Prozent jedoch etwas häufiger betroffen als kleine und mittlere Betriebe (5 Prozent).

Neben Großkonzernen und mittelständischen Unternehmen haben vor allem auch kleine Betriebe vermehrt mit Cyberattacken zu kämpfen: Eine weltweite Untersuchung von Verizon aus diesem Jahr [3] zeigt, dass über 30 Prozent aller Fälle von Datendiebstahl Unternehmen mit 100 oder weniger Mitarbeitern betreffen.

Die passende Sicherheitslösung für jede Unternehmensgröße

Kaspersky Lab bietet für Unternehmen jeglicher Größe passende IT-Sicherheitslösungen.

  • Kaspersky Endpoint Security for Business [4]: Kaspersky Endpoint Security for Business ist mehrstufig aufgebaut und flexibel skalierbar. Neue Funktionen und Tools werden bei Bedarf freigeschaltet und integrieren sich nahtlos in die einheitliche und zentrale Verwaltungskonsole. Kaspersky Endpoint Security for Business adressiert sowohl die Bedürfnisse großer als auch mittlerer Unternehmen.

  • Kaspersky Small Office Security [5]: Kaspersky Small Office Security ist eine Sicherheitslösung, die für Unternehmen mit weniger als 25 Mitarbeitern konzipiert ist. Kaspersky Small Office Security liefert eine Reihe neuer Funktionen wie den Sicheren Zahlungsverkehr, den Automatischen Exploit-Schutz sowie einen Passwort-Manager und Online-Backup-Funktionalität. Die Lösung unterstützt ab sofort auch Android-Smartphones und -Tablets. Kleine Unternehmen schützen mit der äußerst einfach einzurichtenden und zu verwaltenden Sicherheitslösung ihr Netzwerk vor aktuellen Cybergefahren.

[1] Die Befragung bezog sich auf einen zwölfmonatigen Zeitraum von Frühjahr 2012 bis Frühjahr 2013 und war die Fortsetzung ähnlicher Untersuchungen der Vorjahre. Die Umfrage wurde von B2B International im Auftrag von Kaspersky Lab im Jahr 2013 durchgeführt. Dabei wurden mehr als 2.895 IT-Entscheider aus 24 Ländern befragt - u.a. 117 deutsche. Es wurden Unternehmen jeglicher Größe erfasst, in drei Klassen von 10 bis 99 Arbeitsplätzen, über 100 bis 1.500 Arbeitsplätzen und Unternehmen mit mehr als 1.500 Arbeitsplätzen. Die Studie ist eine Fortführung von zwei früheren B2B International-Umfragen, die Kaspersky Lab mit ähnlichen Themen bereits im Jahr 2011 und 2012 beauftragt hat. Weitere Informationen zur aktuellen Studie 'Global Corporate IT Security Risks: 2013' können unter http://media.kaspersky.com/en/business-security/Kaspersky_Global_IT_Security_Risks_Survey_report_Eng_final.pdf abgerufen werden.

[2] siehe auch Kaspersky-Infografik zum Thema IT-Sicherheit: Mittelstand vs. Konzern - Wer ist besser geschützt?': http://newsroom.kaspersky.eu/fileadmin/user_upload/de/Downloads/PDFs/KL_Infografik_SMB_vs_Konzern.pdf

[3] Verizon's 2013 Data Breach Investigations Report (http://www.verizonenterprise.com/DBIR/2013/)

[4] http://www.kaspersky.com/de/business-security

[5] http://www.kaspersky.com/de/small-office-security



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