IT-Sicherheit auf die leichte Schulter genommen?


IT-Sicherheit auf die leichte Schulter genommen?

IT-Sicherheit funktioniert im Unternehmen nur, wenn die Security-Verantwortlichen Rückendeckung durch das Top-Management bekommen. Eine weltweite Umfrage von Kaspersky Lab hat ergeben, dass vor allem das Interesse von Spitzenkräften, die keine fachlichen IT-Aufgaben haben, am Thema IT-Sicherheit zu wünschen übrig lässt [1]. 63 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass ihr Top-Management mehr Interesse an IT-Sicherheit zeigen müsste. In Deutschland ist die Situation mit 56 Prozent etwas besser. In Spanien beklagen 62 Prozent das mangelnde Interesse der Manager am Thema IT-Sicherheit, in Italien sind es nur 50 Prozent.

Auch, dass IT-Sicherheit noch längst nicht in allen Unternehmen angekommen ist, zeigt die aktuelle Kaspersky-Umfrage [1]. So ist in 30 Prozent der Unternehmen noch nicht einmal der grundlegende Malware-Schutz komplett eingerichtet. In der Praxis bedeutet das: Die Firmen nutzen zwar oft Virenscanner, aber entweder fehlen wichtige Module wie Anti-Spyware oder es sind nicht alle Computer mit Malware-Schutz ausgestattet. Beispielsweise schützen viele Unternehmen zwar ihre Windows-Desktops, die Macs in der Grafikabteilung oder die eingesetzten Smartphones sind dagegen ohne Schutz. Daher sollten Führungskräfte mehr IT-Sicherheitsbewusstsein zeigen und klare Regeln setzen.

Kaspersky Lab erklärt in einem aktuellen Artikel „Unternehmen vernachlässigen Grundschutz“, was man beim Grundschutz des Firmennetzwerks beachten sollte und wie man darauf weitere Sicherheitsfunktionen aufbaut: http://newsroom.kaspersky.eu

Im Kaspersky-Newsroom finden Sie eine Checkliste, wie Unternehmen das Risiko bei der IT-Sicherheit minimieren können: http://newsroom.kaspersky.eu


[1] Die Umfrage wurde in Kooperation mit dem globalen Marktforschungsinstitut B2B International durchgeführt. Insgesamt wurden 1.300 IT-Verantwortliche aus den folgenden elf Ländern befragt: Deutschland, USA, Brasilien, Großbritannien, Frankreich, Spanien, Italien, Russland, China, Japan und Indien. Alle Befragten haben Einfluss auf die IT-Sicherheitspolitik ihres Unternehmens und beschäftigen sich professionell mit IT-Sicherheitsbelangen sowie allgemeinen Geschäftsprozessen (zum Beispiel Finanzen und Human Resources). Die Umfrage ist nicht repräsentativ. Weitere Informationen zur Umfrage finden Sie unter: http://newsroom.kaspersky.eu

12.10.2011