Kaspersky Lab begrüßt die von Facebook und der britischen Organisation CEOP (Child Exploitation and Online Protection Service) eingeführte Panic-Button-App. Die Applikation wurde speziell für britische Kinder und Jugendliche entwickelt, um sie bei der Nutzung von Facebook zu schützen und sie über aktuelle Bedrohungen aufzuklären. Nutzer zwischen 13 und 18 Jahren können den Alarmknopf in ihrem Profil installieren, um dann Missbrauch und Belästigungen an Facebook zu melden. Die Facebook-Nutzer werden beim Auslösen des Alarms benachrichtigt. Einmal installiert, teilt die App den Usern mit, dass sie nun online bewacht werden. Auch aktuelle Sicherheitsprogramme bieten Funktionen, um Kinder und Jugendliche in sozialen Netzwerken zu schützen und aufzuklären, beispielsweise können Aktivitäten und sensible Informationen wie Adressen oder Telefonnummern eingesehen und bei Bedarf blockiert werden.
Sicherheitstipps für Eltern
Internetnutzer jeden Alters sollten bei der Nutzung sozialer Netzwerke immer die Augen offen halten. Kaspersky Lab rät vor allem Eltern, nach bestimmten Gefahrenquellen Ausschau zu halten:
- Eltern sollten immer darauf achten, wie häufig ihre Kinder das Internet nutzen; und mit wem sie, wann kommunizieren. Vor allem neue Facebook-Kontakte sollte man genauestens unter die Lupe nehmen.
- Eltern sollten ihre Kinder dazu ermutigen, nie persönliche Daten an virtuelle Freunde weiter zu geben, sofern nicht sicher gestellt ist, dass es sich um einen Kontakt handelt, dem man zu hundert Prozent vertrauen kann.
- Wenn die eigene Sicherheitssoftware Kindersicherungs-Funktionen bietet, wie in den Lösungen Kaspersky Internet Security 2011 oder Kaspersky PURE, sollte man diese in vollem Umfang nutzen, um einen Überblick über die Onlineaktivitäten der eigenen Kinder zu erhalten und dann gegebenenfalls eingreifen zu können.
Facebook umfasst aktuell über 300 Millionen aktive Nutzer, 150 Millionen davon loggen sich mindestens einmal pro Tag ein. Jeder Nutzer hat durchschnittlich 130 Facebook-Freunde. Gerade Kinder und Jugendliche gehen oftmals sehr locker mit den Sicherheitseinstellungen um, so dass jeder Nutzer freien Zugang zu zahlreichen privaten Facebook-Informationen erhält – und diese für seine Zwecke missbrauchen kann. Die Folge: Online-Mobbing, Spam-Versand, Verbreitung von Schadprogrammen oder Phishing-Attacken.
Eine Analyse über das Risiko sozialer Netzwerke ist einsehbar unter: http://www.viruslist.com/de/analysis?pubid=200883692. Gerne organisieren wir ein persönliches Telefoninterview mit einem Kaspersky-Experten zu aktuellen Gefahren auf sozialen Netzwerken.
Alle Informationen zu Kaspersky Internet Security 2011 finden Sie unter:
http://www.kaspersky.com/de/internet_security.
Weitere Informationen zu Kaspersky PURE sind verfügbar unter:
http://www.essentialmedia.eu/cms/upload/Kunden/Kaspersky/PM_pdf/014_PURE_Lifestyle_final.pdf