Kaspersky Lab Spam-Report Januar 2010: Gefälschte DHL- und Spenden-E-Mails für Haiti // USA bleiben das Spam-Herkunftsland Nummer eins


Kaspersky Lab Spam-Report Januar 2010: Gefälschte DHL- und Spenden-E-Mails für Haiti // USA bleiben das Spam-Herkunftsland Nummer eins

Kaspersky Lab meldet in seinem Spam-Report für Januar einen Spam-Anteil im gesamten E-Mail-Traffic von durchschnittlich 86,1 Prozent, das ist ein Anstieg von 3,5 Prozent im Vergleich zum Dezember. Links auf Phishing-Seiten befanden sich in 0,81 Prozent aller E-Mails, das sind 0,03 Prozent weniger als im Vormonat. In 0,07 Prozent aller E-Mails tauchten schädliche Dateien auf – dies bedeutet 0,09 Prozent weniger als im Dezember. Für die Versendung von Malware setzten die Spammer keine neuen Social-Engineering-Tricks ein, sondern verwendeten eine alte und oft bewährte Methode: Sie versendeten gefälschte Mitteilungen im Namen des Paketdiensts DHL. Bei den Schädlingen handelte es sich um Packed.Win32.Krap.x, Trojan-Downloader.Win32.Piker.brn, Trojan-Downloader.Win32.Agent.dadz und Backdoor.Win32.Bredolab.bvb. Thematisch missbrauchten die Spammer das Erdbebenunglück in Haiti. Zahlreiche Betrüger riefen zu Spenden zu Gunsten der Katastrophenopfer auf. 20,4 Prozent aller Spam-Mails kamen im Januar aus den USA. Damit belegten die USA bei den Spam-Herkunftsländern mit weitem Abstand den Spitzenplatz, vor Brasilien (7,4 Prozent) und Russland (7,2 Prozent). Deutschland war lediglich mit 1,9 Prozent am gesamten Spam-Aufkommen beteiligt (11. Platz).


Der vollständige Spam-Report für Januar 2010 ist unter www.viruslist.com/de verfügbar.

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26.02.2010