Ob Karneval, Fasching oder Fastnacht – die fünfte Jahreszeit ist voll im Gange. Doch auch dem fröhlichsten Jecken vergeht das Lachen, wenn er feststellt, dass im Eifer des Gefechts sein Handy oder Smartphone abhanden gekommen ist. Die Kosten für das Gerät selbst sind dabei das kleinste Übel, schlimm ist vor allem der Verlust persönlicher Daten und Apps mit Zugängen zu Bankkonten, Mail-Accounts und sozialen Netzwerken. Im vierten Quartal 2009 hat der weltweite Smartphone-Markt ein Rekordhoch erreicht. Laut einer aktuellen Analyse des Marktforschungsinstituts IDC [1] stieg die Zahl der verkauften Geräte im vierten Quartal um 39 Prozent auf 54,4 Millionen. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 174,2 Millionen Geräte weltweit verkauft. Das auf den Mini-Computern gespeicherte Datenvolumen stellt einen unschätzbaren Wert dar – entsprechend hoch ist die Angst vor Verlust. Der IT-Sicherheitsexperte Kaspersky Lab gibt Tipps, wie Smartphone-Nutzer Vorsorge treffen können, um den großen Kater – verursacht durch einen Handyverlust – zu umgehen.
Auf den Notfall vorbereiten
Gerät Ihr Handy in die falschen Hände, kann es passieren, dass auf Ihre Kosten telefoniert und Datendienste genutzt werden. Damit Sie nicht in der Kostenfalle landen, sollten Sie bei Verlust sofort die SIM-Karte Ihres Mobiltelefons sperren lassen. Die Rufnummern für alle wichtigen Provider listet etwa der Online-Dienst Teltarif [2]. Tipp: Beantragen Sie gleich eine neue SIM-Karte.
Bei Diebstahl sollten Sie außerdem Anzeige erstatten. Dazu ist die IMEI-Nummer des Handys nötig. Sie identifiziert Ihr Mobiltelefon eindeutig und ist bei den Unterlagen zum Gerät zu finden. Durch Eingabe von *#06# können Sie sich die IMEI-Nummer übrigens auf dem Display anzeigen lassen.
Regelmäßige Backups der wichtigsten Daten
Nicht nur der Verlust eines Smartphone schmerzt, vor allem das Abhandenkommen von Kontaktdaten, E-Mails, Musik oder Fotos kann einen weitaus größeren Verlust bedeuten. Daher sollten Smartphone-Nutzer immer ein Backup ihrer Daten machen.
Hürden für Datendiebe aufstellen
Eine einfache aber fürs Erste wirkungsvolle Methode zum Schutz vor Datendieben ist der PIN-Code. Auch beim Aktivieren der Tastensperre sollte sich der Schutz zuschalten. So verhindern Sie, dass ein Handy-Dieb gleich auf Ihre Kosten telefoniert.
Die nächste Schutzstufe ist es, das Telefon nur für die Nutzung mit der eigenen SIM-Karte freizuschalten. Wie genau Sie diese Funktion bei Ihrem Handy aktivieren, steht im Handbuch. Damit verhindern Sie, dass ein unehrlicher Finder einfach Ihre SIM-Karte austauscht und das Gerät verwendet.
Professioneller Datenschutz
Vor allem Firmendaten sollten auf Smartphones verschlüsselt werden. Selbst ein technisch versierter Dieb, der PIN-Codes und andere Zugangssperren überlistet, kommt dann nicht an die auf dem Gerät gespeicherten Daten. Schutz-Software wie Kaspersky Mobile Security [3] kann Handy-Daten sicher verschlüsseln. Mehr noch: Geräte mit GPS-Empfänger können sogar geortet werden. Im Extremfall lässt sich dann das Mobilgerät sogar aus der Ferne löschen.
Vorproduzierte Ö-Tone für Radiostationen zum Thema Handyverlust an Karneval können bei essential media angefragt werden (Kontakt siehe unten).
Gerne vermitteln wir Statements/Telefoninterviews mit einem Kaspersky-Experten. Anfragen bitte per E-Mail oder Telefon an essential media.
Bilder und Videos zum Thema Handyverlust und allgemein über das Thema IT-Sicherheit sind unter www.stopdigitalpollution.eu verfügbar.
Einen ausführlichen Artikel zum Thema Handyklau/-Verlust an Karneval finden Sie unter:
http://www.essentialmedia.eu/cms/upload/Kunden/Kaspersky/PM_pdf/KL_Karneval_Handydiebstahl.pdf
Weiterführende Informationen:
[1] www.idc.com/getdoc.jsp?pid=23571113&containerId=prUS22196610
[2] www.teltarif.de/mobilfunk
[3] http://www.kaspersky.com/de/mobile_security und
http://www.essentialmedia.eu/cms/upload/Kunden/Kaspersky/PM_pdf/042_Telco_KMS_8_final.pdf