Kaspersky Lab meldet in seinem Spam-Report für November einen Spam-Anteil im gesamten E-Mail-Traffic von durchschnittlich 84,8 Prozent, was einem leichten Rückgang von knapp einem Prozent im Vergleich zum Vormonat entspricht. Auch die Zahl der E-Mails, die Schadsoftware oder Phishing-Versuche enthalten, ist leicht rückläufig. Links auf Phishing-Seiten befanden sich in 0,97 Prozent aller E-Mails, das sind 0,06 Prozent weniger als im Oktober. Schädliche Dateien waren in 0,83 Prozent aller E-Mails enthalten, das sind 1,12 Prozent weniger als im Vormonat. Im November stellten Backdoor-Trojaner 45 Prozent aller Schadgrogramme, die in Spam-E-Mails enthalten waren. Es handelte sich dabei um die Backdoor-Varianten Small.zs, Small.zo und Small.ioa. Diese Trojaner sammeln Informationen über infizierte Rechner, schicken diese an einen Steuerungsserver und warten dann auf einen Einsatzbefehl. Zudem können diese Backdoors zusätzliche Komponenten herunterladen. Bereits im November setzten die Spammer auf die Themen Weihnachten und Neujahr, um zum Beispiel Fälschungen von Schlankheitsmitteln anzupreisen: „Wissen Sie, wie der Weihnachtsmann abnimmt?“ war ein beliebter Mail-Betreff.
Der vollständige Spam-Report für November 2009 ist unter www.viruslist.com/de verfügbar.
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