Moskau/Ingolstadt, 15. Dezember 2009 – Bei der Bekämpfung von Cyberkriminalität sind mehrschichtige Sicherheitsvorkehrungen nötig. Kaspersky Lab steht für ein umfassendes Konzept für IT-Sicherheit und begrüßt daher die Initiative der deutschen Bundesregierung, Internetanwender über die Gefahren im Word Wide Web aufzuklären. Kaspersky Lab gibt zudem praktische Tipps, wie sich Anwender vor IT-Gefahren schützen.
"Cybercrime-Bedrohungen wie Malware, Phishing oder Hacker-Angriffe sind allgegenwärtig. Unsere Experten entdecken täglich über 30.000 neue Schadprogramme, das sind fast 10 Mal mehr als noch vor zwei Jahren. Wir begrüßen daher die Initiative der deutschen Bundesregierung zur Bekämpfung von infizierten PCs", so Andreas Lamm, Managing Director bei Kaspersky Lab Europe. "Es ist uns ein Anliegen, denjenigen Anwendern zu helfen, die bisher nicht in der Lage waren, ihre Computer zu sichern und sauber zu halten."
Die Initiative des deutschen Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und dem Verband der deutschen Internetwirtschaft (eco) wird in Kooperation mit Internet-Service-Providern im Jahr 2010 eine öffentliche Beratungsstelle einrichten. Laut eco werden die an der Initiative beteiligten Provider die Anwender von infizierten PCs informieren und sie online und per Telefon bei der Reinigung ihrer PCs unterstützen. Die Initiative berät auch über Maßnahmen, die die Kooperation der Anwender forcieren sollen. "Die Zusammenarbeit mit den Internetanbietern und Ausschluss von Nutzern, die sich nicht an Sicherheitsrichtlinien halten, ist zwar durchaus sinnvoll, allerdings müssen die rechtlichen und gesellschaftlichen Maßnahmen zuerst im Detail von Rechtsanwälten, Politikern und der Gesellschaft diskutiert werden. Die Aufklärung über IT-Gefahren hat unserer Meinung nach höchste Priorität, und diese Initiative bildet den Ausgangspunkt für ein sichereres Internet“, sagt Andreas Lamm.
Gefahr Botnetze
Infizierte PCs werden von Cyberkriminellen missbraucht, um Spam-Mails, Malware und andere unerwünschte Inhalte zu verbreiten. Diese infizierten PCs, vernetzt zu einem so genannten Botnetz, verfügen über mehr Rechenleistung als der größte zivile Supercomputer. Das berühmte Kido/Conficker-Botnetz, das im Oktober 2008 zum ersten Mal entdeckt wurde, bestand laut Schätzungen von Kaspersky Lab aus fünf bis zehn Millionen infizierten Rechnern weltweit.
Einfache Maßnahmen helfen
Aktuell belegt Deutschland weltweit den dritten Rang der Länder mit den meisten infizierten PCs [1]. Nicht nur die Anzahl der Internetbedrohungen explodierte in den vergangenen Jahren, auch die Komplexität von Schadprogrammen hat weiter zugenommen. Anwender sollten selbst Maßnahmen ergreifen, um ihre PCs und Laptops von Anfang an zu sichern. Daher empfiehlt Kaspersky Lab, eine adäquate IT-Sicherheitslösung zu installieren, etwa Kaspersky Internet Security 2010. Wichtig ist auch, dass die Antiviren-Software sowie alle anderen verwendeten Programme regelmäßig aktualisiert werden.
Gerade zur Weihnachtszeit, wenn viele Anwender im Internet aktiv sind, sollten Nutzer ein Paar einfache Regeln beachten – so dass Online Shopping, Online Banking oder E-Mailing nicht zur bösen Überraschung werden. Kaspersky Lab hat dazu Informationsmaterial zusammengestellt und online veröffentlicht:
Weitere Informationen über Internetsicherheit sind unter www.stop-cybercrime.de und www.kaspersky.de verfügbar. Eine kostenfreie 30-Tage-Testversion von Kaspersky Internet Security 2010 gibt es unter: www.kaspersky.com/de/trials
Aktuelle Nachrichten über Kaspersky Lab erhalten Sie auch unter http://twitter.com/Kaspersky_DACH.
[1] Quelle: http://atlas.arbor.net/