Kaspersky Lab meldet in seinem aktuellen Spam-Report für August im Vergleich zum Vormonat einen Rückgang von 0,6 Prozent bei Spam-E-Mails. Der Spam-Anteil im gesamten E-Mail-Traffic lag bei durchschnittlich 85,1 Prozent. Der Tod von Michael Jackson war auch im August noch ein beliebtes Thema für die Social-Engineering-Tricks der Cyberkriminellen. So wurde der Name des verstorbenen King of Pop in Spam-E-Mails unter anderem mit dem Betreff „Michael Jackson dead? NO!!!“ missbraucht. Statt echte News zu erhalten, landeten die Jackson-Fans jedoch auf einer Viagra-Webseite. Neben dem Tod von Michael Jackson setzten die Spammer weiter auf das Thema Wirtschaftskrise, um Malware zu verbreiten. So tauchten im deutschsprachigen Raum vermehrt E-Mail-Angebote auf, die die Anwender mit lukrativen Offerten lockten, unter anderem mit folgendem Text: „Wahnsinn, jeden Monat 4.000 Euro Gewinn… In einem Markt der keine Krise kennt…“. Trotz des leichten Rückgangs beim Spam-Aufkommen hat die Aktivität der Cyberkriminellen im August deutlich zu genommen. So verzeichneten die Experten von Kaspersky Lab eine zunehmende Zahl von Phishing-Mails, nigerianischen Briefen und zweifelhaften Verdienstmöglichkeiten. Die Folge: Die Anzahl der Online-Betrugsopfer hat sich im Vergleich zum Vormonat erhöht.
Der vollständige Spam-Report für August 2009 ist unter www.viruslist.com/de verfügbar. Weitere aktuelle Nachrichten über Kaspersky Lab erhalten Sie auch unter twitter.com/Kaspersky_DACH.