Bis Mai 2009 erhöhte sich der Anteil von Spam-E-Mails am gesamten Mailverkehr und erreichte 84,7 Prozent. Laut Kaspersky Lab war der Großteil der Massenmails lästige Werbung. In Deutschland wurde dabei der Muttertag zum Anlass für den Versand von Porno-Spam genommen: „Muttertag – Die Geheimnisse reifer Frauen!“ titelte etwa eine der Werbemails. Thematisch konzentrierten sich die Spammer vor allem auf Gesundheit und Medikamente mit 32,4 Prozent Anteil am Spam-Aufkommen. Dabei bewarben die Spammer sehr oft unter dem Stichwort „Swine Flu“ und kurz darauf in Deutschland auch mit dem Begriff „Schweinegrippe“ wirkungslose Präparate gegen eine mögliche Infektion. Wie in den Monaten zuvor war der Anteil der Spam-Mails mit gefährlichen Inhalten vergleichsweise gering, Mails mit verseuchten Dateien im Anhang spielten eine geringe Rolle (0,03 Prozent aller E-Mails). Für den einzelnen Nutzer ist diese Gefahr dennoch nicht zu unterschätzen. Der Anteil der Phishing-Angriffe stieg dagegen und lag im Mai bei 0,69 Prozent aller E-Mails. Hier ging der Trend weg von Angriffen auf die Kunden großer Banken hin zu PayPal mit 53,08 Prozent Anteil sowie Ebay auf Platz zwei mit 16,09 Prozent Anteil an den Phishing-Mails.
Der vollständige Spam-Report für Mai 2009 kann unter www.viruslist.de eingesehen werden. Weitere aktuelle Nachrichten über Kaspersky Lab erhalten Sie auch unter http://twitter.com/Kaspersky_DACH.