Untersuchung der drahtlosen Netze auf der CeBIT 2006


Untersuchung der drahtlosen Netze auf der CeBIT 2006

Kaspersky Lab präsentiert seinen Bericht über die Untersuchung der drahtlosen Netze auf der CeBIT 2006

Ziel einer neuen Untersuchung von drahtlosen Netzen war die größte IT-Messe der Welt – die CeBIT 2006, die gerade in Hannover zuende ging.

Am Projekt nahmen führende Virus-Analytiker von Kaspersky Lab teil – Alexander Gostev und Roel Schouwenberg. Die Untersuchung wurde vom 9. bis 10. März 2006 in den Hallen der CeBIT durchgeführt. Während der Untersuchung wurden die Daten von über 300 Zugangspunkten gesammelt.

Diese Wahl war natürlich kein Zufall. Es ist schließlich bekannt, dass eine Messe wie die CeBIT nicht nur Hersteller und Besucher anzieht, sondern immer auch Hacker, die Unternehmens-Netzwerke der Aussteller während der Messe knacken wollen. Fast alle Firmen, die auf der Messe vertreten sind, bauen dort ihre eigenen lokalen Netze auf, die teilweise mit den Servern ihrer Firma verbunden sind. Ein lokales Netz wird normalerweise in einem niedrigen Sicherheits-Modus und in kürzester Zeit eingerichtet, wodurch das Risiko einer erfolgreichen Hacker-Attacke wesentlich erhöht wird. Verständlich ist, dass einer der Hauptwege dieser Attacken der drahtlose Zugang ist.

Zudem nutzen die Hacker die Messen nicht nur für Attacken auf Unternehmen, zu ihren Opfern können auch die Besucher der Ausstellung werden. Bekannt ist ein Fall während der InfoSecurity in London, wo eine Gruppe von Erpressern auf der Messe einige gefälschte Zugangspunkte einrichtete, die dem Zugangs-Interface für das öffentliche Netz nachgebaut waren. Die nichts ahnenden Besucher, die einen dieser Zugänge nutzten, gaben ihre Passwörter und andere vertrauliche Daten ein, die damit direkt in die Hände der Hacker gerieten.

Mehr über die Ergebnisse der Untersuchung der drahtlosen Netze auf der CeBIT erfahren Sie auf dem Informations-Portal von Kaspersky Lab www.viruslist.com/de.

17.03.2006