Kaspersky Lab, ein international führender Experte im Bereich IT-Sicherheit, präsentiert eine neue Version seiner Unternehmenslösung Kaspersky Anti-Virus 5.5 für Microsoft Exchange Server 2000/2003. Die Lösung schützt Mailboxen und gemeinsam genutzte Dateien auf Servern, die auf Microsoft Exchange 2000/2003 aufsetzen, vor Virenbefall. In der neuen Version wartet sie mit einer Reihe technischer und architektonischer Neuerungen auf.
Kaspersky Anti-Virus 5.5 für Microsoft Exchange Server gewährleistet einen umfassenden Schutz der Mailserver, scannt sämtliche ein- und ausgehenden E-Mails inklusive deren Anhänge auf Virenbefall und neutralisiert gefundene Malware. Die Lösung verfügt über verschiedene Alternativen für den Umgang mit infizierten Nachrichten, darunter die Möglichkeit, befallene und verdächtige Objekte umzubenennen und sie in einen Quarantäne-Ordner zu verschieben.
Zur Steigerung des Scandurchsatzes bietet die Lösung ferner die Option, E-Mails über verschiedene Streams zu scannen. Um die Leistungsfähigkeit beim Scannen noch weiter zu erhöhen, kann die Zahl der gleichzeitig eingesetzten Anti-Virus-Engines nun an die Anzahl der Prozessoren angepasst werden. Auch die Optionen beim Scannen von Objekten im Arbeitsspeicher wurden erweitert: Bis zu 10 Objekte mit einer Größe von jeweils einem Megabyte können parallel gescannt werden, ohne dabei Festplattenkapazitäten in Anspruch nehmen zu müssen.
Durch die automatische Aktualisierung von Software und Virendefinitionen ist zu jeder Zeit maximaler Schutz für das Unternehmen gewährleistet. So erkennt Version 5.5 automatisch Virenepidemien und trägt damit zur zeitnahen Reaktion des Administrators bei.
Einen zusätzlichen Grad an Sicherheit bieten die drei Produkte durch die Auswahlmöglichkeit der zugrundeliegenden Anti-Viren-Datenbanken. Der Anwender oder Administrator kann nun zwischen drei Datenbanktypen auswählen und ohne erneutes Updaten zwischen diesen umschalten: Standarddatenbanken, erweiterte Datenbanken und redundante Datenbanken. In den beiden letzteren werden Signaturen von Riskware gesammelt, also potentiell gefährliche Programme, die jedoch nicht als Viren eingestuft werden. Beispiele hierfür sind Werbeprogramme oder Programme zur remote-Spionage infizierter Computer.
Kaspersky Anti-Virus für Microsoft Exchange Server ist in der Version 5.5 benutzerfreundlicher aufgebaut: Die neue grafische Oberfläche wurde gemäß den Standards für die Microsoft Management Console entwickelt. Administratoren können die Lösung mittels des neuen Interfaces sofort ohne vorbereitende Konfiguration einsetzen. Durch das neue Interface hat der Administrator erheblich mehr Einstellungsmöglichkeiten für die Steuerung der Anwendungen, kann sie maximal an das konkrete Unternehmensnetz anpassen.
Der Virenscanner ist beim Umgang mit infizierten Objekten höchst effektiv. Der Administrator kann Backup-Kopien befallener Objekte erstellen, bevor er sie ausführt, kann sie entweder wiederherstellen oder als Viren-Sample zur Analyse an Kaspersky Lab schicken.
Auch das Reporting- und Statistik-System wurde erheblich erweitert: Administratoren können in der neuen Version eine Reihe von Report- und Logging-Parameter bestimmen, wie zum Beispiel die Option, regelmäßige manuelle oder automatische Leistungs-Reports zu generieren. Sie können über Standard-Microsoft-Tools eingesehen und über E-Mail verschickt werden.
Systemvoraussetzungen, Preise und Verfügbarkeit
Kaspersky Anti-Virus 5.5 für Microsoft Exchange Server 2000/2003 ist ausschließlich kompatibel mit Microsoft Exchange Server 2000/2003. 15 Lizenzen kosten 420,- Euro (ca. 650,- Schweizer Franken), was einem Preis von 28,- Euro (ca. 43,- Schweizer Franken) pro verwalteter Mailbox entspricht.
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