Cambridge, Vereinigtes Koenigreich, 6. März 2001 Zur CeBIT 2001 stellte Kaspersky Lab, internationale Software-Schmiede im Bereich Datensicherheit, die Beta-Version der weltweit ersten Virenschutz-Software für Postfix eMail-Gate-ways vor.
Seit 1998 gilt Postfix als eine Alternative zum weitverbreiteten Mailserver Sendmail. Postfix bietet Anwendern beinahe die gleichen Möglichkeiten an, ist aber effizienter bei der Bearbeitung der eMail-Korrespondenz, benutzerfreundlicher und hat bessere Sicherheits- und Steuerungsparameter. Diese Features ermöglichten es Postfix, zu einem von den drei populärsten eMail-Gateways für die Unix-Plattform innerhalb von nur 2 Jahren aufzusteigen.
Kaspersky Anti-Virus für Postfix lässt sich unter den Betriebs-Systemen Linux, FreeBSD oder BSDi nahtlos in das eMail-System Postfix integrieren.
Es scannt alle eMails eines Unternehmens und filtert ständig die ein- und ausgehenden Nachrichten.
Dadurch kann das Programm schädliche Codes und Viren auf Serverebene entfernen und die Weiterleitung einer infizierten Datei zu einem lokalen Rechner oder die Übertragung außerhalb des Unternehmens-Netzwerks verhindern.
Flexible Konfiguration und Quarantäne-Funktion Kaspersky AV für Postfix gestattet eine flexible Konfiguration, um den anwenderspezifische Anforderungen gerecht zu werden. Die Benutzer können Scan-Optionen zur Überprüfung ver-
schiedener eMail-Konten definieren und für jeden einzelnen eMail-Account gesonderte Optionenfestlegen. Das Programm besitzt außerdem eineQuarantäne-Funktion, um infizierte und verdächtige Objekte zur weiteren Untersuchungdurch den System-Administrator zu isolieren.Es ermöglicht die Untersuchung von archiviertenund komprimierten Dateien und verfügt übereinen Heuristic Analyzer für die Suche nachunbekannten Viren. Wenn ein schädlicher Codeentdeckt wird, ist Kaspersky AV in der Lage, dieNachricht zu blockieren, die infizierte Datei oderden Kern der Nachricht wiederherzustellen oderzu löschen und den System-Administrator in derim Vorfeld definierten Form zu benachrichtigen.
"Mit Kaspersky AV für Postfix verfolgen wir weiter unsere Strategie zur Integration des Virenschutzes in die eMail-Gateways für die Unix-Plattformen. Wir planen in diesem Zusammenhang die Entwicklung eines Antiviren- SMTP-Gateways, das es den Anwendern ermöglichen soll, die eMail-Korrespondenz auf der Ebene des SMTP-Protokolls zu scannen ; unabhängig davon, welches Mailprogramm auf dem Rechner installiert ist," so Michael Kalinichenko, Kaspersky Labs Technischer Direktor.
Zur Zeit laufen die letzten Beta-Tests der Beta-Version von Kaspersky AV für Postfix. Kaspersky Anti-Virus für Postfix steht seit Ende März 2001 zur Verfügung und wird als Bestandteil von Kaspersky AV für Linux Server und AV
für FreeBSD/BSDi vertrieben. Der Anwender bekommt eine komplette Lösung zur Integration einer zentralen Virenabwehr für alle drei eMail-Gateways unter Unix: Sendmail, Qmail und Postfix. Alle Nutzer früherer Versionen von AV für
Linux Server und AV für FreeBSD/BSDi erhalten das Angebot eines kostenlosen Upgrades für die neue Version.
Kaspersky Anti-Virus ist sowohl beim Kaspersky Lab Online-Shop als auch über ein weltweites Netz von Distributoren und Wiederverkäufern erhältlich.