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Ausführung von mehr als einem Antiviren-Programm

In den meisten Fällen ist es nicht möglich, zwei Antiviren-Programme gleichzeitig auf einem Computer auszuführen. Obwohl Benutzer oft dazu neigen, einen sogenannten „dualen Schutz“ zu implementieren, gibt es gute Gründe dafür, dass es bei zwei parallel ausgeführten Antiviren-Lösungen in der Regel zu Problemen kommt.

Dem Antiviren-Scanner Zugriff auf kritische Daten geben

Für eine effektive Antiviren-Erkennung, die vor Computerviren, Würmern, Trojanern usw. schützt, muss die Antiviren-Software auf eine entsprechende Stufe innerhalb des Computers vordringen können, d. h. bis tief in den Kernel des Systems. Der Grund dafür ist, dass die Antiviren-Lösung Systemereignisse abfangen muss, die tief im Computer vor sich gehen. Die abgefangenen Daten werden dann an die Antiviren-Engine zur Analyse weitergegeben, sodass der Antiviren-Scanner die abgefangenen Dateien, Netzwerkpakete und andere kritische Daten scannen kann.

Ausfall des Computers

Wenn auf einem Computer zwei Antiviren-Programme ausgeführt werden, versuchen beide im selben Bereich des System-Kernels Interzeptoren zu installieren. Dies führt sehr wahrscheinlich zu Konflikten zwischen den Antiviren-Überwachungen und möglicherweise zu folgenden Konsequenzen:

  • Eines der beiden Antiviren-Programme kann keine Systemereignisse abfangen.
  • Die Versuche der einzelnen Antiviren-Programme, gleichzeitig Interzeptoren zu installieren führt zu einem vollständigen Systemausfall.

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