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Entfernen unerwünschter Adware: Was sind die Risiken?

Entfernen unerwünschter Adware: Was sind die Risiken?

Oft ist Software kostenlos als Freeware oder Shareware erhältlich. Möglicherweise müssen Sie sich aber bereit erklären, so genannte „Adware“ auf Ihrem Computer zu installieren, die dann Werbung einblendet und erfasst, welche Webseiten Sie besuchen. Selbst wenn Sie die Freeware deinstallieren oder eine kostenpflichtige Registrierung vornehmen, wird die Adware nicht immer gelöscht. In diesem Fall wird sie zu einer Art von Malware.

Welche Risiken sind mit Adware verbunden?


Adware ist eine „schlanke“ Software, die in kleinen Mengen Ihren Computer nicht verlangsamt, und die, falls Sie der Installation zugestimmt haben, Werbung für Produkte anzeigt, die Ihnen vielleicht sogar zusagen. Andererseits besitzen diese Programme meist keine Option zur Deinstallation, und beim Besuch einer nicht absolut vertrauenswürdigen Webseite könnte Adware unbemerkt über eine Schwachstelle im Webbrowser installiert werden. Das Endergebnis sind auf Ihrem Computer versteckte, nur sehr schwierig zu entfernende Programme, die Ihre Aktivitäten aufzeichnen. Glücklicherweise gibt es hierfür eine Lösung.

„Kostenlose“ Virenschutz-Software: Ein Teufelskreis

 
Es ist nur allzu verlockend, kostenpflichtige Virenschutz-Software zu umgehen, wenn online kostenlose Versionen zur Verfügung stehen. Leider enthält diese Art von Gratissoftware oft genau den Typ von Adware, vor dem Sie sich schützen möchten, und zwar unter dem Deckmantel eines seriösen Internet-Sicherheitspakets. Anstatt zu einer solchen Shareware-Lösung zu greifen, sollten Sie eine kostenlose Demoversion einer Antiviren-Software von einem anerkannten Sicherheitsanbieter in Erwägung ziehen. Dadurch genießen Sie sämtliche Vorteile eines vertrauenswürdigen Online-Sicherheitsanbieters, vermeiden aber das Risiko unerwünschter Adware und unmittelbare Kosten. Für einen festgelegten Zeitraum, normalerweise 30 Tage, stehen Ihnen Funktionen wie die Erkennung aufkommender Bedrohungen, die Identifizierung verdächtiger Webseiten oder Malware-Schutz kostenlos zur Verfügung. Wenn Sie nach einem Monat mit den Ergebnissen nicht zufrieden sind, deinstallieren Sie einfach das Programm, und die Sache hat sich erledigt, ohne dass Sie einen Cent ausgegeben haben.

Verbotslisten


Computer installierte Adware informiert werden, ist Freeware meist nicht in der Lage, zwischen den von Ihnen autorisierten und unbekannten Programmen zu unterscheiden. Bei fortschrittlichen Lösungen von führenden Sicherheitsanbietern haben Sie hingegen die Möglichkeit, auf dem Desktop eine Liste mit genehmigten Adware-Programmen anzulegen und die unerwünschte Software dann herausfiltern und entfernen zu lassen. Anstatt die gesamte Adware auf einem Computer zu zerstören – darunter auch Programme, die für die Installation von Freeware erforderlich sind – erkennt ausgeklügelte Sicherheitssoftware, dass manche Programme in eine Grauzone fallen, in der die Entscheidung des Benutzers ausschlaggebend ist.


Denn nicht alle Adware ist automatisch „Badware“. Vermeiden Sie den Freeware-Teufelskreis, indem Sie mit einer kostenlosen Demoversion oder einer hochwertigen Antiviren-Software für Sicherheit auf Ihrem Computer sorgen und Ihre Berechtigungen intakt halten.

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