Virenschutz fürs Smartphone? Nie gehört!

08. Februar 2012
Viren-News

Derzeit ist ein Virenschutzprogramm auf dem Smartphone eher die Ausnahme – auch bei technisch versierten Nutzern. Mit nur 30 Prozent ist nicht einmal jedes dritte Smartphone in Europa mit einem Virenscanner ausgestattet. Im Vergleich dazu sind Computer und Notebooks viel besser geschützt. Dies geht aus einer aktuellen Umfrage von Kaspersky Lab hervor. Dabei wurden europäische Nutzer befragt, die ein mobiles Gerät (wie Smartphone oder Tablet) und gleichzeitig einen PC oder ein Notebook besitzen [1]. 91 Prozent gaben an, dass sie ihren Computer mit einem Virenscanner schützen, auf 89 Prozent der Notebooks laufen Schutzprogramme. Mit 39 Prozent Virenscanner-Quote auf dem Smartphone ist man in Deutschland zwar noch lange nicht auf dem Schutzniveau eines PCs – jedoch im Europäischen Vergleich noch am besten ausgestattet, Schlusslicht in Europa ist Großbritannien mit nur 19 Prozent geschützter mobiler Devices. Fast 40 Prozent der von Kaspersky Lab befragten deutschen und im Schnitt auch europäischen Smartphone-Nutzer geben an, dass sie überhaupt nicht wissen, dass es Schutzsoftware auch für diese Geräteklasse gibt.

Allerdings spielt der mobile Virenschutz eine immer wichtigere Rolle: Smartphones werden etwa ebenso häufig für den Online-Zugang verwendet wie Desktop-PCs und Notebooks, außerdem überschneiden sich die genutzten Dienste. So greifen Nutzer auch vom Smartphone aus auf ihr Online-Konto zu, kaufen ein oder sind bei Facebook und Co. unterwegs. Laut einer aktuellen BITKOM-Erhebung veröffentlichen und speichern vier von fünf deutschen Nutzern Daten im Web [2]. 63 Prozent der Befragten denken, dass das Thema Datenschutz „eher unterschätzt“ werde. Kaspersky Lab rät mobilen Nutzern, ihre digitalen Identitäten und Smartphones mit denselben Maßnahmen zu schützen, wie ihre Computer und Notebooks. Basis für den Smartphone-Schutz ist adäquates mobiles Antiviren-Programm wie Kaspersky Mobile Security [3].

Fünf Sicherheitstipps, die mobile Anwender beherzigen sollten, finden sich auch im Kaspersky-Newsroom unter: http://newsroom.kaspersky.eu/de


[1] Die Umfrage ist nicht repräsentativ. Die Umfrage wurde im Auftrag von Kaspersky Lab vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut YouGov durchgeführt. Insgesamt wurden 2.478 Nutzer aus Deutschland, Frankreich, Italien, Portugal, Spanien und Großbritannien befragt, davon 401 Deutsche. Alle Befragten sind über 18 Jahre alt und per Vorauswahl Besitzer eines mobilen Devices (Smartphone oder Tablet) und eines konventionellen Rechners (PC, Laptop oder Mac).

[2] Quelle: http://www.bitkom.org/71170_71163.aspx

[3] Kaspersky Mobile Security Lite (kostenfreie Version) und Kaspersky Mobile Security sind in der deutschen Sprachversion im Android Market verfügbar: https://market.android.com/details?id=com.kms.free&hl=de

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