Mobile Bedenken: 41 Prozent der europäischen IT-Entscheider fürchten Verlust von Unternehmensdaten

04. Dezember 2013
Business-News

Kaspersky-Umfrage offenbart die fünf größten Bedenken beim Einsatz mobiler Geräte im Firmennetzwerk und gibt praktische mobile Sicherheitstipps

Moskau/lngolstadt, 28. November 2013 - Smartphones und Tablets halten zunehmend Einzug in Unternehmensnetzwerke. Allerdings löst der Einsatz mobiler Geräte bei zahlreichen IT-Entscheidungsträgern Bedenken hinsichtlich der IT-Sicherheit aus. So gaben bei einer Kaspersky-Studie [1] 41 Prozent der in Europa befragten Entscheider an, dass sie Angst davor haben, über Smartphones und Co. kritische Unternehmensdaten zu verlieren – ein Wert der über dem weltweiten Durchschnitt (37 Prozent) liegt.

Zudem befürchtet ein knappes Drittel (32 Prozent) der europäischen Organisationen einen Verlust der mobilen Geräte. Ein gutes Viertel (26 Prozent) sieht auf dem Smartphone gespeicherte persönliche Informationen gefährdet. Während 20 Prozent ein ungutes Gefühl hat, dass ein Gerät mit Malware infiziert wird oder Dritten unautorisierten Zugang gewährt. Auch Geräte- beziehungsweise Funktionsschäden zählen mit 18 Prozent zu den fünf größten „mobilen Bedenken“ europäischer IT-Entscheider.

Jeder fünfte deutsche Arbeitnehmer mit Smartphone ausgestattet

Eine aktuelle Bitkom-Umfrage [2] zeigt den anhaltenden Boom mobiler Geräte im Unternehmensumfeld sowie deren oft sorglosen Einsatz: Jedem fünften deutschen Arbeitnehmer (20 Prozent) wird vom Arbeitgeber ein Smartphone gestellt. Zum Vergleich: Vor zwei Jahren waren es noch 8 Prozent. 40 Prozent der Arbeitnehmer verwenden darüber hinaus ihr privates Gerät zum Teil für berufliche Zwecke. Das Thema IT-Sicherheit spielt dabei nur zum Teil eine Rolle. So können laut Bitkom drei Viertel der Arbeitnehmer (75 Prozent) die ihnen gestellten Smartphones ohne Einschränkungen nutzen.

Die mobilen Top-Security-Tipps

Damit sensible Daten auf Smartphones und Tablets – egal ob private oder von der Firma gestellte – nicht das Firmennetzwerk verlassen, empfiehlt Kaspersky Lab die folgenden Themen zu beachten:

  • Choose-your-own-Device (CYOD): Mit CYOD-Konzepten bieten Unternehmen den Mitarbeitern gemäß ihren Sicherheitsrichtlinien diejenigen mobilen Geräte an, die einen für das Unternehmen adäquaten Grundschutz aufweisen und von Beginn an den Sicherheitsrichtlinien entsprechen.
  • Mobile Device Management (MDM): Sicherheitskonzepte für Unternehmen sollten eine einheitliche Sicht auf alle Geräte bieten. Denn neben Servern und Workstations müssen auch Notebooks, Tablets und Smartphones verwaltet werden. Mit MDM können IT-Administratoren alle eingesetzten Geräte überblicken und zentrale Sicherheitsrichtlinien durchsetzen.
  • Verschlüsselung: Moderne Unternehmensplattformen sind in der Lage, übertragene Daten durch eine transparente Datenverschlüsselung für den gesamten Datenträger oder auf Dateiebene zu schützen.
  • Endpoint-Sicherheit: Neben Verschlüsselungstechnologien sollten in Unternehmensnetzen jeder Größe alle Endpoints – also auch die mobilen – vor Malware geschützt sein. IT-Sicherheitslösungen wie beispielsweise Kaspersky Endpoint Security for Business [3] oder Kaspersky Small Office Security [4] mit der integrierten Kaspersky Internet Security for Android [5] schützen mobile Geräte.
  • Diebstahlschutz: Mit Diebstahlschutzfunktionen können Firmen aus der Ferne reagieren, wenn mobile Geräte gestohlen werden oder verloren gehen. Zudem können auch Daten remote gelöscht oder gesperrt werden.
  • Sicherheitsrichtlinien: Unternehmen sollten auch für die Nutzung mobiler Geräte Sicherheitsrichtlinien aufstellen und klare Regeln definieren.

Informationen zu den Kaspersky-Unternehmenslösungen Kaspersky Endpoint Security for Business sind unter http://www.kaspersky.com/de/business-security verfügbar, für Kaspersky Small Office Security unter http://www.kaspersky.com/de/IT-Sicherheit-fuer-kleine-Unternehmen/.



[1] Mehrfachnennungen waren möglich. Die Umfrage wurde von B2B International im Auftrag von Kaspersky Lab im Jahr 2013 durchgeführt. Dabei wurden mehr als 2.895 IT-Entscheider aus 24 Ländern befragt – u.a. 117 deutsche. Es wurden Unternehmen jeglicher Größe erfasst, in drei Klassen von 10 bis 99 Arbeitsplätzen, über 100 bis 1.500 Arbeitsplätzen und Unternehmen mit mehr als 1.500 Arbeitsplätzen. Die Studie ist eine Fortführung von zwei früheren B2B International-Umfragen, die Kaspersky Lab mit ähnlichen Themen bereits im Jahr 2011 und 2012 beauftragt hat. Weitere Informationen zur aktuellen Studie „Global Corporate IT Security Risks: 2013“ können unter http://media.kaspersky.com/en/business-security/Kaspersky_Global_IT_Security_Risks_Survey_report_Eng_final.pdf abgerufen werden.

[2] http://www.bitkom.org/de/presse/8477_77847.aspx

[3] http://www.kaspersky.com/de/business-security

[4] http://www.kaspersky.com/de/IT-Sicherheit-fuer-kleine-Unternehmen/

[5] http://www.kaspersky.com/de/android-security



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