Hybride IT-Sicherheit für Unternehmen: Ein Fünftel setzt auf Cloud-Rechner-Kombination

29. Mai 2013
Business-News

140 neue Bedrohungen pro Minute: Kombinierte Sicherheitsansätze bieten besten Schutz

Moskau/Ingolstadt, 28. Mai 2013 - Cloud-Technologien sind mittlerweile ein wichtiges Element moderner IT-Sicherheitslösungen. Sicherheit aus der Wolke muss allerdings immer von lokalen Security-Tools unterstützt werden, die direkt auf dem Rechner sitzen. Ideal ist daher ein hybrider Ansatz, der lokale Anti-Malware-Technologien und Cloud-Dienste zeitgleich miteinander kombiniert. Eine internationale Kaspersky-Umfrage [1], die Ende 2012 von B2B International durchgeführt wurde, zeigt, dass ein Fünftel (21 Prozent) der befragten Unternehmen hybride Sicherheitslösungen nutzen. Dabei setzen große Unternehmen mit 29 Prozent verstärkt auf eine Kombination aus reaktiven und proaktiven lokalen sowie Cloud-Technologien. Über die Hälfte (51 Prozent) der befragten Firmen vertrauen auf rein lokale Lösungen und 20 Prozent ausschließlich auf Cloud-basierte Security-Tools.

Heutzutage sollten Unternehmen jedoch einen mehrschichtigen Ansatz zum Schutz ihres Netzwerkes verfolgen. Kaspersky Lab entdeckt beispielsweise 140 neue Bedrohungen in der Minute. Traditionelle, signaturbasierte Methoden können diese Menge an neuartigen Schädlingen alleine nicht bewältigen. Effektive IT-Sicherheit fährt zweigleisig mit proaktiven und Cloud-basierten Technologien. Der proaktive Ansatz hilft bei der Entdeckung von unbekannten Bedrohungen und der Cloud-basierte bei der schnellen Identifizierung von neuen Schädlingen. Beide Ansätze sind nötig, da rein Cloud-basierte Technologien keinen adäquaten Schutz für komplexe Gefahren wie zum Beispiel Zero-Day-Attacken ermöglichen. Zudem muss immer eine stabile Internetverbindung gewährleistet sein.

Der hybride Sicherheitsansatz von Kaspersky Lab

Kaspersky Lab setzt auf den hybriden Ansatz, um bestmögliche Sicherheit vor Cybergefahren zu gewährleisten. Der IT-Sicherheitsexperte ergänzte als einer der ersten Anbieter seine Heimanwender- und Unternehmenslösungen mit Cloud-Technologien. Das Kaspersky Security Network (KSN) [2] sammelt nach dem Einverständnis der Kaspersky-Nutzer anonymisierte Daten über Infizierungsversuche auf deren Computern. Diese Informationen werden an die Kaspersky-Experten zur detaillierten Analyse geschickt. Danach erfolgen passende Maßnahmen zum verbesserten Schutz der User. So werden beispielsweise gefährliche Webseiten auf die schwarze Liste (Blacklist) gesetzt oder Signaturen erstellt. Die Updates für die Security-Tools und Antivirendatenbanken werden über das KSN an alle Kaspersky-Kunden verteilt.

Die neue Sicherheitsplattform für Unternehmen, Kaspersky Endpoint Security for Business [3], ist sehr eng mit dem KSN verbunden. Die Komponenten der Plattform sammeln Daten über neue Malware, gefährliche Webseiten oder Spam-Ausbrüche, bilden weiße und schwarze Listen über Programme oder fügen der Datenbank neue Informationen über Schwachstellen hinzu. Alle notwendigen Updates werden, nachdem sie von Kaspersky-Experten geprüft wurden, innerhalb von Sekunden heruntergeladen. Unternehmenskunden profitieren so von effizientem und schnellem IT-Schutz.

[1] Die Umfrage wurde von B2B International im Auftrag von Kaspersky Lab im November 2012 durchgeführt. Dabei wurden weltweit mehr als 5.000 IT-Entscheider aus verschiedenen Unternehmen befragt.

[2] Ausführliche Informationen über das KSN sind in einem Whitepaper aufgeführt, das unter http://www.kaspersky.com/images/KES8_Whitepaper_4_KSN.pdf abrufbar ist.

[3] http://www.kaspersky.com/de/business-security

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