Rund ein Viertel der Nutzer verwendet veraltete Internet-Browser

12. November 2012
Allgemeine Informationen, Business-News

Moskau/Ingolstadt, 12. November 2012 - Internet-Browser sind auf fast jedem Computer installiert und elementarer Bestandteil beim Surfen. Der Großteil aller aktuellen Cyberangriffe kommt aus dem Internet und missbraucht Schwachstellen oder veraltete Plug-Ins in Internet Browsern. Daher sollten Anwender ihren Web-Browser mit den jüngsten Sicherheits-Patches und den neuesten Schutzfunktionen aktuell halten. Kaspersky Lab hat das Browser-Nutzungsverhalten seiner weltweit Millionen Kunden analysiert [1] und folgende Entdeckungen gemacht:

  • Fast ein Viertel der Nutzer (23 Prozent) arbeitet mit veralteten Internet-Browsern, die große Lücken in der Online-Sicherheit verursachen. 14,5 Prozent verwenden die Vorgänger-Version ihres Browsers und 8,5 Prozent nutzen sogar noch ältere Versionen.
  • 77 Prozent der Kunden von Kaspersky Lab nutzen aktuelle Browser.
  • Wird eine neue Browser-Version veröffentlicht, dauert es bei den meisten Anwendern über einen Monat bis sie die Aktualisierung durchführen. Cyberkriminelle können so innerhalb von wenigen Stunden die bekannten Schwachstellen des Browsers ausnutzen.

'Unsere neueste Analyse zeigt ein alarmierendes Bild', so Andrey Efremov, Director of Whitelisting and Cloud Infrastructure Research bei Kaspersky Lab. 'Während die meisten Nutzer innerhalb von einem Monat nach dem Update zum aktuellsten Browser übergehen, gibt es immer noch rund ein Viertel, die den Wechsel noch nicht durchgeführt haben. Es gibt also Millionen potenziell angreifbare Geräte, die ständig durch neue und bekannte Web-Bedrohungen angegriffen werden. Anwender benötigen eine adäquate Sicherheitssoftware, die auf neue Bedrohungen innerhalb von Minuten, nicht innerhalb von Tagen oder sogar Monaten reagiert.'

Weitere Befunde:

  • Der Internet Explorer ist der beliebteste Browser (37,8 Prozent der Nutzer), dicht gefolgt von Google Chrome (36,5 Prozent). Firefox ist auf dem dritten Platz mit 19,5 Prozent.
  • Die Anteile an Nutzern, die die aktuellste Version ihres Browsers installiert haben (August 2012), fällt wie folgt aus: Internet Explorer (80,2 Prozent), Google Chrome (79,2 Prozent), Opera (78,1 Prozent) und Firefox (66,1 Prozent)
  • Die Übergangsperioden (die benötigte Zeit der Mehrheit der Nutzer, um zur aktuellsten Version zu wechseln) dauern bei Chrome-Nutzern 32 Tage, bei Opera-Anwendern 30 Tage und bei Firefox-Usern 27 Tage.

 

Gefahr auch für Unternehmen

Während dieser Bericht in erster Linie Nutzerdaten von Endverbrauchern analysiert, sollten aber auch Unternehmen den Ergebnissen ihre Aufmerksamkeit schenken. Denn Privatanwender haben in der Regel mehr Freiheiten, was die Aktualisierung von installierter Software wie zum Beispiel den Browser betrifft. Diese Freiheiten sind aufgrund von Sicherheitsrichtlinien in Firmen eher selten. Daher surfen Mitarbeiter oftmals mit veralteter Software und bieten Cyberkriminellen Lücken ins Unternehmensnetzwerk. Kaspersky Lab bietet effiziente Lösungen, mit denen Unternehmen die genutzten Browser, in voller Übereinstimmung mit den Sicherheitsrichtlinien, immer aktuell halten.

Mehr Informationen über die aktuellen Unternehmenslösungen von Kaspersky Lab sind unter http://www.kaspersky.com/de/business verfügbar.

[1] Die Analyse von Kaspersky Lab basiert auf anonymer Daten, die aus dem cloudbasierten Kaspersky Security Network (KSN) gewonnen wurden. Ausführliche Informationen über das KSN sind in einem Whitepaper aufgeführt, das unter http://www.kaspersky.com/images/KES8_Whitepaper_4_KSN.pdf abrufbar ist.

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