Private mobile Endgeräte am Arbeitsplatz bedrohen die Unternehmenssicherheit

12. Oktober 2012
Allgemeine Informationen

Dank ihres großen Funktionsumfangs sind Smartphones längst mehr als nur einfache Kommunikationsmittel. Heutzutage stellen sie voll ausgestattete Arbeitsgeräte dar, mit denen Angestellte oft auf Unternehmensdaten zugreifen. Aktuell gestatten 33 Prozent der Unternehmen ihren Angestellten per Smartphone uneingeschränkten Zugriff auf das Firmennetzwerk. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von B2B International im Juli 2012[1]. Neben zahlreichen Vorteilen birgt der private Gebrauch mobiler Endgeräte in Unternehmen auch Risiken.

Bei 38 Prozent der Unternehmen gibt es Beschränkungen hinsichtlich des Einsatzes von Smartphones, wie etwa Zugriffsverbote für bestimmte Netzwerk-Ressourcen. Weitere 19 Prozent verbieten es ihren Angestellten komplett, mobile Endgeräte zum Arbeiten zu verwenden. Nur 11 Prozent der befragten Unternehmen benutzen eine Mobile Device Management (MDM) Software, um die Einhaltung der Firmen-Sicherheitsrichtlinien zu gewährleisten.

Nicht nur das Smartphone, auch private Notebooks und Tablets werden im Rahmen des Trends „Bring Your Own Device“ gerne bei der Arbeit eingesetzt. Das birgt weitere Gefahren: Die Studie zeigt, dass viele Firmen keine Beschränkungen für diese Geräte aufgestellt haben; obwohl 34 Prozent der Befragten denken, dass die Anwendung privater Endgeräte eine Bedrohung für ihr Unternehmen ist. Weitere 55 Prozent denken regelmäßig darüber nach, wie sie dieses Risiko minimieren können. IT-Spezialisten konzentrieren sich immer stärker auf mobile Endgeräte. Auch aus dem Grund, weil 23 Prozent von ihnen bereits Geschäftsdaten aufgrund von Diebstahl oder Verlust eines mobilen Endgerätes verloren haben.

Trotz der Risiken, die mit dem Speichern arbeitsbezogener Daten auf privaten Endgeräten verbunden sind, planen nur neun Prozent der Unternehmen, ihre Benutzung in Zukunft komplett zu verbieten. Interessanterweise sind sich 36 Prozent der befragten IT-Spezialisten sicher, dass die Anzahl von privaten Endgeräten am Arbeitsplatz ohnehin zunehmen wird – ungeachtet aller Maßnahmen.

Pauschalverbote sind jedoch nicht der einzige Weg, um Unternehmensdaten vor Verlust durch private, mobile Endgeräte zu schützen. Kaspersky Lab bietet Unternehmen für jede Art von Endgerät Sicherheitslösungen. Dazu zählen Laptops unter Windows, Linux und OS X sowie Smartphones und andere Endgeräte. Für weitere Informationen zu den Funktionen dieser Programme und aktuelle Informationen zu den Kaspersky Lab Unternehmenslösungen besuchen Sie bitte http://www.kaspersky.com/de/business.

Den kompletten Bericht über die Ergebnisse der Studie, durchgeführt von B2B International im Juli 2012, erhalten Sie hier: http://www.kaspersky.com/downloads/pdf/kaspersky_global_it-security-risks-survey_report_eng_final.pdf.

[1] Die Umfrage wurde von B2B International im Auftrag von Kaspersky Lab im Juli 2012 durchgeführt. Dabei wurden mehr als 3.300 IT-Entscheider aus 22 Ländern befragt – u.a. 199 deutsche. Es wurden Unternehmen jeglicher Größe erfasst, in drei Klassen von 10 bis 99 Arbeitsplätzen, über 100 bis 999 Arbeitsplätzen und Unternehmen mit mehr als 1.000 Arbeitsplätzen. Weitere Informationen zur Studie können unter http://www.kaspersky.com/downloads/pdf/kaspersky_global_it-security-risks-survey_report_eng_final.pdf abgerufen werden.

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